Restauflagen von und zu Leo Kofler im Vertrieb der LKG
Die Kofler-Gesellschaft ist im Besitz noch einiger Restauflagen der Literatur von und zu Leo Kofler, die wir gerne für kleines Geld abgeben. Ab 25 Euro Bestellwert versenden wir diese Bücher portofrei!
Bei Interesse bitte ein Mail senden an „zentrale@leo-kofler.de“. Sie bekommen dann eine Bestellbestätigung (Lieferung nur solange der Vorrat reicht) und die Kontoverbindung der Leo Kofler-Gesellschaft – wir senden dann nach Erhalt der Vorkasse.
Stand: Oktober 2026
Leo Kofler: Geistiger Verfall und progressive Elite. Sozialphilosophische Untersuchungen,
Bochum: Germinal-Verlag 1981, 170 Seiten – 5 Euro
Die Texte dieses Sammelbandes bieten, wie es im Vorwort heißt, „einen Querschnitt durch die ideologischen Haupterscheinungen unserer Zeit“. Enthalten sind die folgenden Kofler-Aufsätze: „Die Gesellschaftsauffassung des Historischen Materialismus“; „Das Apollinische und das Dionysische in der utopischen und antagonistischen Gesellschaft“; „Die drei Hauptstufen der dialektischen Gesellschaftsphilosophie“; „Zur soziologischen Kritik von Becketts ‚Warten auf Godot‘“; „Zum Verständnis Bert Brechts“; „Dialektik der konservativen und progressiven Intelligenz“; „Jesus und die Ohnmacht“; „Geistiger Verfall und magische Religiosität“; „Krise der Soziologie“ sowie „Kritische Psychologie? Ouvertüre zu einer künftigen Kritik an einer angeblich neuen marxistischen Richtung“.
Die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen bringen. Beiträge zur marxistischen Theorie heute. Leo Kofler zum 80.Geburtstag,
Berlin: Dietz-Verlag 1991, 281 Seiten (gebunden) – 8 Euro
Beiträge einer mehrsemestrigen Vortragsreihe an der Ruhr-Universität Bochum, die zu Ehren von Koflers 80. Geburtstag Ende der 1980er Jahre gehalten wurden. Ursula Beer, Detlev Claussen, Frank Deppe, Diedrich Diederichsen, Hermann L. Gremliza, Wolfgang F. Haug, Frigga Haug, Kornelia Hauser, Joachim Hirsch, Sabine Kebir, Leo Kofler, Reinhard Kühnl, Ernest Mandel, Jakob Moneta, Oskar Negt und Ursula Schmiederer, Siegfried Tornow und Winfried Wolf diskutieren in diesem Sammelband Themen wie Antisemitismus und Gesellschaftstheorie, das neue Gesicht des Kapitalismus, Krise des Marxismus? Islam und Black Muslim in der schwarzen Musik von heute, Homosexualität und Politik in der Sowjetunion, Soziales Geschlecht und unbewusste Gesellschaft, Rosa Luxemburg und Antonio Gramsci, Entfremdete Handlungsfähigkeit und die Politische Ökonomie der Hausarbeit.
Leo Kofler – Materialien zu Leben und Werk, 4. erweiterte Auflage Bochum 1997
15 Euro
In diesem dicken, 300 Seiten starken und im Selbstverlag produzierten Din-A-4-Band sind sämtliche Nachrufe auf den 1995 gestorbenen Leo Kofler (von den diversen Tages- und Wochenzeitungen sowie von Iring Fetscher, Peter Ruben, Helmut Steiner, Ulrich Peter, Robert Steigerwald, Werner Seppmann, Wilhelm Filla, Uwe Jakomeit, Christian Illian, Christoph Jünke, Gerhard Ormanns, Theo Schiffermann und anderen) und zahlreiche Würdigungen seines Werkes (u.a. von Ernst Bloch, Oskar Negt, Predrag Vranicki, Hermann Korte, Jakob Moneta, Wolf Schönleiter) gesammelt, sowie mit biografischen Texten und Gesprächen von Kofler selbst und einer Bibliografie seiner Schriften ergänzt worden. Eine Fundgrube für alle, die sich für Leo Koflers Leben und Wirken interessieren.
Christoph Jünke (Hrsg.): Am Beispiel Leo Koflers. Marxismus im 20. Jahrhundert, Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot 2001, 330 Seiten – 15 Euro
Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert vielfältiger Erschütterungen, großer Hoffnungen und schwerer Enttäuschungen. Im Zentrum vieler dieser Hoffnungen und Enttäuschungen stand der Marxismus. Das 20. Jahrhundert war auch das Jahrhundert Leo Koflers (1907-1995). Als „heimatloser Linker“ und Protagonist eines undogmatischen Marxismus wurde der deutsch-österreichische Soziologe und Philosoph zu einem bedeutenden Vertreter des deutschen Nachkriegsmarxismus und einem wichtigen Vermittler von alter Arbeiterbewegung und Neuer Linker. – Zeit für eine kritische Bilanz in mehrfacher Hinsicht: Die Autoren bearbeiten Problemfelder wie die Theorie und Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft, Marxismustheorien, Ästhetik, Anthropologie und Humanismus, Stalinismus und Neue Linke. Sie verstehen es dabei, die Rechenschaftslegung über das Koflersche Werk mit einer kritischen Bilanz des Marxismus im 20. Jahrhundert zu verbinden. Es schreiben: Roger Behrens, Günter Brakelmann, Ulrich Brieler, Rüdiger Dannemann, Wolfgang Fritz Haug, Sebastian Herkommer, Hans Heinz Holz, Christoph Jünke, Reinhart Kößler, Wilfried Korngiebel, Michael Krätke, Hartmut Krauss, Jakob Moneta, Horst Müller, Werner Seppmann.
Uwe Jakomeit u.a. (Hrsg.): Begegnungen mit Leo Kofler. Ein Lesebuch, Köln: PapyRossa-Verlag 2011, 210 Seiten – 10 Euro
Das Lesebuch bietet ein beeindruckendes Panorama biografischer wie intellektueller Begegnungen mit Kofler. Texte u.a. von Wolfgang Abendroth, Johannes Agnoli, Ernst Bloch, Iring Fetscher, Wolfgang Harich, Alfred Kosing, Bruno Kreisky, Georg Lukács, Ernest Mandel, Jakob Moneta, Oskar Negt, Theo Pirker, Werner Seppmann, Robert Steigerwald, Klaus Vack und Bernard Willms.
Christoph Jünke: Leo Koflers Philosophie der Praxis. Eine Einführung, Hamburg: Laika-Verlag 2015, 231 Seiten – 15 Euro
Der deutsch-österreichische Gesellschaftstheoretiker und Sozialphilosoph Leo Kofler (1907-1995) steht für einen – so Oskar Negt – „unverstümmelten, lebendigen Marxismus“. Zeitlebens hat er sich mit Themen der Geschichte und Gegenwart, der Philosophie- und Ideologiekritik, der Anthropologie und Ästhetik auseinandergesetzt. Der Autor und Kofler-Biograf Christoph Jünke nähert sich in diesem Band der anhaltenden Aktualität des sozialistischen Humanisten, verdeutlicht die Konturen seiner Philosophie der Praxis und spannt dabei einen Bogen von der sozialistischen Klassik bis zum Postmodernismus.
