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Auf Spotify finden Sie unsere Podcast-Reihe „Kofleriana - Texte von und zu Leo Kofler“:

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Als Leo Kofler-Gesellschaft betreiben wir auch einen eigenen, kleinen YouTube-Kanal, auf dem Sie ebenfalls unsere Podcast-Reihe „Kofleriana - Texte von und zu Leo Kofler“ finden sowie Videos zum Leben und Werk Leo Koflers:

Hier finden Sie außerdem:

Roger Behrens über den kritischen Theoretiker und marxistischen Einzelgänger Leo Kofler

»Um es ganz kurz zu sagen: Ich betrachte die Welt jetzt mit anderen Augen. Das ist ganz kurz. Um ihnen eine dezidierte Auskunft zu geben, müsste ich weiter ausholen und das würde wahrscheinlich ihre Zeit überstrapazieren.« Das ist die bündige Antwort von Theo Tetschet auf die Frage, was ihm das bringt, an der Kölner Volkshochschule die Soziologiekurse zu besuchen. Tetschet ist Automatenaufsteller. Und das will er auch bleiben, aber, fügt er hinzu, »das sagt ja nicht, dass ich auch dumm bleiben muss.« Die beliebten Kurse, an denen Tetschet zusammen mit einigen Arbeitern und Angestellten teilnimmt, leitet der damals schon Siebenundsiebzig-Jährige Leo Kofler. Damals heißt: 1984. Bereits seit drei Jahrzehnten wirkte Kofler zu der Zeit als Dozent in Köln; seit 1951 war er in der gewerkschaftlichen Jugend- und Erwachsenenbildung aktiv; in Bochum übernahm er 1972 einen Lehrstuhl an der soziologischen Fakultät. Im Rheinland und Ruhrgebiet seinerzeit ein bekannter Linksradikaler, ein geschätzter politischer Aktivist, ein guter Lehrer; er hat ein umfangreiches Werk hinterlassen und über Philosophie, Soziologie, Psychologie, Ästhetik, Literatur und Geschichte geschrieben – ein namhafter kritischer Theoretiker, und dennoch und darüber hinaus nahezu unbekannt. Wer ist dieser Leo Kofler? (Erstveröffentlichung in der Hamburger Freibaduniversität, Juni 2007)

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Christoph Jünke über Leo Kofler und die Geburt des sozialistischen Humanismus aus dem Geiste des Antistalinismus

In diesem Vortrag – im Rahmen einer von der Rosa Luxemburg Sachsen im Jahre 2018 in Leipzig organisierten Tagung über Marx und den Marxismus gehalten – thematisiert Jünke Koflers Ideologiekritik der stalinistischen Theorie und Praxis und ihre Wurzeln in der ehemaligen DDR.

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