Am Beispiel Leo Koflers

Marxismus im 20. Jahrhundert. Herausgegeben von Christoph Jünke

Mit Texten von Roger Behrens, Günter Brakelmann, Ulrich Brieler, Rüdiger Dannemann, Wolfgang Fritz Haug, Sebastian Herkommer, Hans Heinz Holz, Christoph Jünke, Reinhart Kößler, Wilfried Korngiebel, Michael R. Krätke, Hartmut Krauss, Jakob Moneta, Horst Müller, Werner Seppmann

Das 20.Jahrhundert war ein Jahrhundert vielfältiger Erschütterungen, großer Hoffnungen und schwerer Enttäuschungen. Im Zentrum vieler dieser Hoffnungen und Enttäuschungen stand der Marxismus. Das 20.Jahrhundert war auch das Jahrhundert Leo Koflers (1907-1995). Als „heimatloser Linker“ und Protagonist eines undogmatischen Marxismus wurde der deutsch-österreichische Soziologe und Philosoph zu einem bedeutenden Vertreter des deutschen Nachkriegsmarxismus und einem wichtigen Vermittler von alter Arbeiterbewegung und Neuer Linker. – Zeit für eine kritische Bilanz in mehrfacher Hinsicht: Die Autoren bearbeiten Problemfelder wie die Theorie und Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft, Marxismustheorien, Ästhetik, Anthropologie und Humanismus, Stalinismus und Neue Linke. Sie verstehen es dabei, die Rechenschaftslegung über das Koflersche Werk mit einer kritischen Bilanz des Marxismus im 20.Jahrhundert zu verbinden.

Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2001, 330 Seiten, vergriffen

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