Leo Kofler – Zur Kritik bürgerlicher Freiheit
Ausgewählte politisch-philosophische Texte eines marxistischen Einzelgängers. Herausgegeben von Christoph Jünke
Zur Kritik…“ ergänzen/vereinheitlichen. Hamburg: VSA-Verlag, 2000, 241 Seiten. Werbetext: „Der deutsch-österreichische Soziologe und Philosoph Leo Kofler (1907-1995) ist eine markante Gestalt des deutschen Nachkriegsmarxismus. Geboren im österreichisch-ungarischen Ostgalizien, aufgewachsen im ‚Roten Wien‘ der Zwischenkriegszeit und während Faschismus und Krieg in der neutralen Schweiz interniert, wird Kofler 1947 an die Universität Halle berufen. Ende 1950 flieht der Bürokratiekritiker nach Westdeutschland. Als ‚heimatloser Linker‘ wird der an Max Adler und Georg Lukács geschulte marxistische Einzelgänger zu einem wichtigen Vermittler von alter Arbeiterbewegung und Neuer Linker.
Folgt man dem neoliberalen Mainstream, so sind Freiheit und Sozialismus nicht vereinbar. Koflers Werk kann uns eines Besseren belehren. Unter dem Eindruck von spätbürgerlichem Irrationalismus und stalinistischer Unfreiheit knüpft er die Fäden von Freiheit und Sozialismus neu.
Die hier zum großen Teil erstmals in Buchform versammelten Beiträge Koflers bieten einen repräsentativen Überblick über sein gesellschaftstheoretisches Werk und sind mit einer ausführlichen Einleitung zu Leben und Werk versehen.
VSA-Verlag, Hamburg, März 2000, ca. 240 Seiten, ISBN 3-87975-769-0, vergriffen, Restexemplare können für 15 Euro (ohne zusätzliche Portokosten) über die Leo-Kofler Gesellschaft e. V. bestellt werden.
